Sie beugen Krankheiten wie Krebs und Blutdruck vor und können noch viel mehr! Welches Gemüse tut uns besonders gut, und worauf soll man bei der Lebensmittelauswahl noch achten?

Vitamine steuern wichtige Funktionen in unserem Körper. Sie sind fürs Wachstum und die Vitalität entscheidend und wichtig. Grundsätzlich lassen sich Vitamine in zwei Gruppen einteilen: fett- und wasserlösliche. Zu den fettlöslichen gehören die Vitamine: A, D, E, und K. Das Vitamin A ist wichtig für den Wachstumsprozess in vielen Zellen und hilft dabei, Haut und Augen gesund zu halten. Karotten, Spinat, roter Paprika, Tomate oder Brokkoli enthalten große Mengen an Beta-Carotin.

Alle B-Vitamine sind wichtige Regler im Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel. Vitamin C ist für den Aufbau von Bindegewebe beteiligt. Dieses Vitamin kommt vor in frischem Obst und Gemüse wie Zitrusfrüchten, Paprika oder Kohl. Vitamin K ist für die Fließeigenschaften unseres Blutes verantwortlich. Grünes Blattgemüse (Spinat, Kohl und Salat) ist dafür eine gute Quelle.

Erntefrisches, heimisches Obst und Gemüse ist besonders gesund und voller Vitamine, da diese nicht durch lange Transportwege zerstört werden können. Auch sind sie weniger mit Schadstoffen belasten und können so mehr wertvolle Inhaltsstoffe aufweisen.

Tomaten enthalten sekundäre Pflanzenstoffe wie Carotinoide. Vor allem in der Haut ist besonders viel davon enthalten. Brokkoli gehört zur Familie der Kohlsorten. Etwa 350g Brokkoli pro Woche reicht aus, um das Risiko zu verringern, an einer Reihe von Krebsarten zu erkranken. Außerdem beeinflusst Brokkoli die Darmflora indem er den Anteil schädlicher Darmbakterien senkt. Karotten können DNA-Schäden zwar nicht verhindern aber bestehende reparieren.